Die Bürgerinitiative

Wer wir sind…
Die Bürgerinitiative „Rettet die Sonderbucher Steige!“ ist ein Zusammenschluss von Landwirten, Grundstückseigentümern, Anwohnern sowie Bewohnern der Dörfer Sonderbuch, Asch, Wippingen und den Hessenhöfen, sowie der Stadt Blaubeuren und Umgebung.
Angefangen hat alles im April 2021 mit einem Zeitungsbericht aus dem Blaumännle: „Wird die Sonderbucher Steige zum Radweg?“. Daraufhin verfassten zwei engagierte Sonderbucher Bürger ein Schreiben an den Kreistag. Leider verlief sich diese Anfangsbewegung ein wenig im Sand. Fast zwei Monate sollten vergehen, bis erneut Schwung in die Sache kam.
Rund um das erste Juniwochenende erhielten mehrere Ortschaftsräte und sonderbucher Bürger die öffentliche Beschlussvorlage der Kreistagssitzung. Darin wurde ersichtlich, dass im Stadium der Vorplanung einige Straßenvarianten, zwischen Sonderbuch und den Hessenhöfen über die freie Feldflur geführt werden sollten.
Die Beschlussvorlage machte die Runde auch unter den Grundstückseigentümern.
Daraufhin verfassten Philipp und Yvonne Bohnacker ein Schreiben ließen es von einigen Grundstückseigentümern unterzeichnen und schickten es noch vor der Kreistagssitzung an alle Kreistagsabgeordneten.
Erste Reaktionen wurden spürbar.
Blaubeurens Bürgermeister Herr Seybold Kreistagsabgeordneter der Freien Wähler lud den Sonderbucher Ortschaftsrat zum Gespräch ins Rathaus vor.
Am Sonntag vor der Kreistagssitzung bekamen das Ehepaar Bohnacker Besuch von dem Kreistagsabgeordneten Jürgen Gerster von der CDU. Das Schreiben veranlasste ihn sich alles einmal vor Ort anzuschauen. Auch fand ein Gespräch zwischen ihm und dem Ortsvorsteher Heinz Pfetsch statt. Landrat Scheffold sicherte in einem Antwortschreiben dem Ehepaar Bohnacker zu, dass deren Argumente bei der weiteren Planung, berücksichtigt würden.
Es kam alles ins Rollen. Nach zwei Treffen gemeinsam mit den Grundstückseigentümern im Flinsenlau auf dem Bohnackerhof mit der einhergehenden Gründung einer Whatsappgruppe und der öffentlichen Ortschaftsratsitzung bei der die Planung des Kreistages vorgestellt wurde startete ein weiterer engagierter Sonderbucher Philipp Söll eine online-Petition „Für den Erhalt der Sonderbucher Steige, für den Straßenverkehr und gegen weitere Flächenversiegelung“. Eine Facebook- und Instagramseite wurden eingerichtet und so konnte die Bürgerinitiative bereits zur Gemeinderatssitzung eine kleine Demonstration abhalten sowie eine beträchtliche Anzahl an Stimmen, dem Bürgermeister Seybold persönlich aushändigen.
Bei einem anschließenden dritten Treffen der Gruppe, mit zwar stets variierenden Teilnehmern jedoch mit festem Kern, im sonderbucher Tennisheim wurde schließlich eine Namensfestlegung getroffen. Die Bürgerinitiative „Rettet die Sonderbucher Steige“ war endgültig geboren!

Wir die Bürgerinitiative sind die Menschen, die sich hinter den grafischen Anordnungen der Landkarte eines Straßenbauamtes verbergen. Mit Einzelschicksalen und persönlichen Befindlichkeiten.
Wir erheben gemeinsam unsere Stimmen zu einer. Und wir protestieren laut gegen die rücksichtslose Überplanung unseres Eigentums, gegen die Überplanung unserer Leben!
Niemand will den Straßenverkehrslärm und die Abgase. Deshalb ist es wichtig den Straßenverkehr dort zu reduzieren, wo er eh schon stattfindet, wo bereits Straßen gebaut wurden. Und zwar in einem gemeinsinnigen Umdenken was die Wirtschaft und Produktion von Konsumgütern in der Welt anbelangt.
Wir glauben fest daran. Es gibt eine Lösung. Eine Lösung, die für alle erträglich ist. Aber es kann nicht die Lösung sein, die Anwohner der einen Straße durch den Bau einer weiteren Straße vor der Türe anderer Menschen zu entlasten, indem man weitere Menschen belastet. Die zu entlastenden Anwohner der alten Straße, werden weiterhin belastet bleiben.

Denn Straße bleibt Straße: Laut, schnell und gefräßig!

Es sei denn alle denken um…